Society

Mediatisierung als Perspektive Sozialer Arbeit
Obwohl sowohl AdressatInnen als auch Professionelle der Sozialen Arbeit in ihren Lebenswelten selbstverständlich digitale Medien zur Kommunikation nutzen, werden Medien in der Sozialen Arbeit bisher als ein Randthema betrachtet. Mithilfe eines hier vorgelegten Systematisierungsversuchs soll die Komplexität des Themas deutlich gemacht und ein Plädoyer für eine sozialpädagogische Perspektive...


Treibsandkinder
Die Studie erörtert die psychosozialen Entwicklungsrisiken der Kinder psychisch kranker Eltern, verweist auf fehlende Hilfestrukturen und exemplarische Möglichkeiten, wie diese risikobehafteten jungen Menschen erreicht, begleitet und unterstützt werden können.
Apps, Facebook, Onlineberatung…
Der 14. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung hat die Mediatisierung des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen und der Kinder- und Jugendhilfe als Entwicklung und Herausforderung Sozialer Arbeit thematisiert und die Diskussion in der Sozialen Arbeit dazu befördert. Dieser Schwerpunkt nimmt medienbezogene Entwicklungen in der Sozialen Arbeit in den Blick und diskutiert Fragen, die si...


Dokumentation zwischen Legitimation, Steuerung und professioneller Selbstvergewisserung
Dokumentation erfüllt verschiedene professions- und organisationsbezogene Funktionen. Der Artikel beleuchtet, welche Veränderungen sich hier durch den Einsatz von Fach-Software ergeben, etwa im Hinblick auf professionelles Handeln und Fall-Konstitution.
„Die vergessenen Kinder
Die Mitbetroffenheit der Angehörigen von Häftlingen wird in Wissenschaft und Praxis weitgehend übergangen, woraus ein großes Defizit an qualitativen und quantitativen Unterstützungsmaßnahmen in Deutschland entsteht. Im Beitrag werden dimensionen von Frauen und Kindern von Strafgefangenen aufgezeigt und JVA-externe Beratungsstellen beleuchtet.


Falsche Prioritätensetzung?
Schulsozialarbeit steht vor der Herausforderung sich im Kontext von Ganztagsschule neu zu profilieren und fachlich zu positionieren.
Medienbildung junger Menschen
Medienbildung kann im Rahmen von Selbstsozialisationsprozessen, aber vor allem auch durch medienpädagogisches Hilfehandeln erworben und gefördert werden. Auch wenn diese Aufgabe nicht explizit im KJHG verankert ist, sollte eine lebensweltorientierte Kinder- und Jugendarbeit Rahmenbedingungen des Aufwachsens unter heutigen Mediatisierungsprozessen verbessern, teils neu schaffen und durch die a...

Selbstverletzendes Verhalten von Jungs und Männlichkeitskonstruktion
Selbstverletzendes Verhalten wird in der Regel Mädchen zugeschrieben. Dass sich auch Jungs selbst verletzen, wird tabuisiert bzw. verleugnet. Doch: Immer mehr Jungs „ritzen“ sich - denn traditionelle Männlichkeitskonstruktionen verflüssigen sich in der Moderne. Was Jungs brauchen, ist offene Jungenarbeit als starke entgegenkommende Erfahrungs- und Lernwelt, um Stress und Nöte bewältige...
Multitalent oder Sandwich-Position forever?
Auf Grundlage einer qualitativen Befragungsstudie bei Teamleitungen in der Kinder- und Jugendhilfe werden Schlussfolgerungen für die Gestaltung der Qualifikation von zukünftigen Teamleitern gezogen.

Compositionality and sandbag semantics
It is a common view that radical contextualism about linguistic meaning is incompatible with a compositional explanation of linguistic comprehension. Recently, some philosophers of language have proposed theories of ‘pragmatic’ compositionality challenging this assumption. This paper takes a close look at a prominent proposal of this kind due to François Recanati. The objective is to give ...
Functional explaining: a new approach to the philosophy of explanation
In this paper, I argue that explanations just ARE those sorts of things that, under the right circumstances and in the right sort of way, bring about understanding. This raises the question of why such a seemingly simple account of explanation, if correct, would not have been identified and agreed upon decades ago. The answer is that only recently has it been made possible to analyze explanatio...

Physics, inconsistency, and quasi-truth
In this work, the first of a series, we study the nature of informal inconsistency in physics, focusing mainly on the foundations of quantum theory, and appealing to the concept of quasi-truth. We defend a pluralistic view of the philosophy of science, grounded on the existence of inconsistencies and on quasi-truth. Here, we treat only the ‘classical aspects’ of the subject, leaving for a f...
Newton versus Leibniz: intransparency versus inconsistency
In this paper I argue that inconsistencies in scientific theories may arise from the type of causality relation they—tacitly or explicitly—embody. All these seemingly different causality relations can be subsumed under a general strategy developed to defeat the paradoxes which inevitably occur in our experience of the real. With respect to this, scientific theories are just a subclass of th...
The Ryōan-ji axiom for common knowledge on hypergraphs
The article studies common knowledge in communication networks with a fixed topological structure. It introduces a non-trivial principle, called the Ryōan-ji axiom, which captures logical properties of common knowledge of all protocols with a given network topology. A logical system, consisting of the Ryōan-ji axiom and two additional axioms, is proven to be sound and complete.
Generalizing empirical adequacy I: multiplicity and approximation
I provide an explicit formulation of empirical adequacy, the central concept of constructive empiricism, and point out a number of problems. Based on one of the inspirations for empirical adequacy, I generalize the notion of a theory to avoid implausible presumptions about the relation of theoretical concepts and observations, and generalize empirical adequacy with the help of approximation set...